Berufsunf√§higkeitsversicherung f√ľr Studenten: Sicherheit schon vor dem Start ins Berufsleben

  • BU-Versicherung f√ľr Studenten sichert lebenslanges Einkommen, falls das Studium krankheitsbedingt nicht beendet werden kann

  • g√ľnstigere Beitr√§ge durch niedriges Eintrittsalter, keine Probleme mit Vorerkrankungen

  • Studienrichtung statt Zielberuf versichern, niedrigen Beitrag aus der Studienzeit garantieren lassen

BU Online-Vergleichsrechner

Wir empfehlen: Die Berufsunfähigkeitsrente sollte mindestens 70 % Ihres aktuellen Nettoeinkommens betragen.

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Das Wichtigste in K√ľrze

  • Kann durch Unfall oder Krankheit ein Studium nicht beendet und der Wunschberuf gar nicht erst aufgenommen werden, ist es f√ľr den Abschluss einer Berufsunf√§higkeitsversicherung zu sp√§t.
  • Die gesetzliche Rentenversicherung kennt zwar einige Ausnahmeregeln w√§hrend der Ausbildungszeit und f√ľr Berufseinsteiger. Aber der Versicherungsschutz bleibt vor allem deshalb l√ľckenhaft, weil dort statt Berufsunf√§higkeit in einem konkreten Beruf nur die Erwerbsunf√§higkeit in Bezug auf eine beliebige Arbeit versichert ist.
  • Der Abschluss einer privaten BU-Versicherung schon zum Studienbeginn schafft nicht nur fr√ľhzeitigen Schutz, sondern hat auch Vorteile bez√ľglich Beitragsh√∂he und Annahme des Antrags.
  • Empfehlenswert ist die Absicherung des derzeitigen Studiengangs ohne Verweisungsm√∂glichkeit auf andere Fachrichtungen.
  • Der g√ľnstige Beitrag aus der Studienzeit sollte auch f√ľr das sp√§tere Berufsleben gelten. Nur wenn das Risiko im Beruf niedriger eingestuft wird als im Studium, sollte eine Anpassung erfolgen.

Inhalt

Verteilung der häufigsten BU-Ursachen

Psychische Erkrankungen
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St√ľtz- & Bewegungsapparat
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Krebserkrankungen
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Unfälle
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Herzerkrankungen
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Sonstige
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Stand: 05/2020 © MORGEN & MORGEN, alle Rechte vorbehalten.
Quelle: Werte verifiziert durch MORGEN & MORGEN GmbH, Abb. D V20037

Berufsunfähigkeit kann jeden Studenten treffen

Im ersten H√∂ren klingt das Angebot nicht logisch: Wozu braucht ein Student eine Berufsunf√§higkeitsversicherung? Er hat noch nicht einmal einen Beruf. Dennoch ist f√ľr Studenten eine BU-Versicherung sinnvoll, ja sogar aus verschiedenen Gr√ľnden besonders empfehlenswert. Gleiches gilt √ľbrigens auch f√ľr Auszubildende, denn auch f√ľr Azubis ist eine Berufsunf√§higkeitsversicherung ratsam. und sogar f√ľr Sch√ľler werden Berufsunf√§higkeitsversicherungen angeboten.

Die Berufsunf√§higkeitsversicherung f√ľr Studenten schlie√üt eine wichtige L√ľcke

Die normale Berufsunf√§higkeitsversicherung hilft mit einer Rente, den Einkommensverlust auszugleichen, wenn Sie dauerhaft nur noch 50 % oder weniger in Ihrem Beruf arbeiten k√∂nnen. Aber was passiert, wenn Sie es gar nicht erst bis in den Beruf schaffen? Wenn Sie schon als Student erkranken oder durch einen Unfall keine Chance haben, das Studium wie geplant zu beenden? Mit der Aufgabe der akademischen Ausbildung werden eine Menge Tr√§ume f√ľr Ihre Zukunft platzen. Die BU-Versicherung f√ľr Studenten schlie√üt die zeitliche L√ľcke bis zum Eintritt in das Erwerbsleben. Nach Ende des Studiums wird sie einfach fortgef√ľhrt und sichert Ihr Einkommen bis zum Rentenalter.

Gesetzliche Rentenversicherung greift f√ľr Studenten erst nach einem Jahr

Aber es gibt doch auch die gesetzliche Rentenversicherung. Reicht sie nicht aus, wenn man schon als junger Mensch krank wird oder verungl√ľckt? Die Antwort ist ein klares Nein. Grunds√§tzlich muss ein Versicherer f√ľnf Jahre Mitglied sein und davon drei Jahre lang Beitr√§ge gezahlt haben, bevor √ľberhaupt eine Leistung in Betracht kommt. Kaum ein Student wird diese Voraussetzungen erf√ľllen. Deshalb gibt es einige komplizierte Ausnahmeregelungen. Im Ergebnis f√ľhren sie dazu, dass bei einem Arbeitsunfall sofort Versicherungsschutz besteht, ansonsten nach einem Jahr mit Pflichtbeitr√§gen. Diese k√∂nnen zum Beispiel aus einer geringf√ľgigen Besch√§ftigung w√§hrend des Studiums stammen.

Eine wichtige Einschr√§nkung bleibt aber auf jeden Fall: Versichert ist Erwerbsunf√§higkeit, nicht Berufsunf√§higkeit. Beide Begriffe klingen √§hnlich, unterscheiden sich aber wesentlich. In einer privaten Berufsunf√§higkeitsversicherung wird auf den konkreten Beruf abgestellt, das damit erzielte Einkommen und das gesellschaftliche Ansehen, das mit diesem Beruf verbunden ist. In der BU-Versicherung f√ľr Studenten ist es das Studienfach oder der angestrebte Beruf ‚Äď hier unterscheiden sich die Vertragsangebote der Versicherer. Eine Erwerbsminderungsrente aus der Sozialversicherung gibt es dagegen nur, wenn Sie gar keinen Beruf mehr aus√ľben k√∂nnen, auch nicht eine T√§tigkeit mit sehr geringen Anforderungen und entsprechend schlechter Bezahlung. Die oben erw√§hnten Sonderregeln f√ľr Studenten gelten √ľbrigens nur f√ľr eine volle Erwerbsminderung. Die liegt erst dann vor, wenn Sie nicht einmal mehr drei Stunden t√§glich arbeiten k√∂nnen. Eine Teilrente, die nach erf√ľllter Warte- und Beitragszeit schon bei weniger als sechs Stunden zumutbarer Arbeit gezahlt wird, ist hier nicht vorgesehen.

Fr√ľher Vertragsabschluss sichert Vorteile bei Antragsannahme und Beitr√§gen

Der fr√ľhe Vogel f√§ngt den Wurm ‚Äď neben der erweiterten zeitlichen Absicherung gibt es noch weitere handfeste Argumente, die einen m√∂glichst zeitigen Abschluss einer Berufsunf√§higkeitsversicherung f√ľr Studenten besonders sinnvoll und attraktiv machen.

Keine Vorerkrankungen, keine Ausschl√ľsse

Jeder Versicherer pr√ľft vor der Antragsannahme, ob durchgemachte Erkrankungen das Risiko einer sp√§teren Berufsunf√§higkeit merklich beeinflussen. Schon ein einziger Arztbesuch wegen R√ľckenbeschwerden oder einer depressiven Verstimmung kann ein Alarmzeichen sein. Bestenfalls wird dann ein Zuschlag auf den Beitrag vereinbart. Viel schlimmer ist es, wenn der Versicherer den Antrag nur mit Ausschl√ľssen annehmen will. Damit w√§re zum Beispiel eine Berufsunf√§higkeit wegen des R√ľckenleidens oder wegen psychischer Ursachen nicht versichert. So eine BU-Versicherung ist nichts wert, denn man kann sich auf sie nicht verlassen ‚Äď gerade die h√§ufigsten Ursachen sind nicht versichert. Vielleicht wird der Antrag sogar ganz abgelehnt. Dann wird es auch bei anderen Versicherern schwer, denn nach abgelehnten Antr√§gen wird √ľberall gefragt.

F√ľr Studentinnen und Studenten, die oft noch keine zwanzig Jahre alt sind, sind Vorerkrankungen, Beitragszuschl√§ge, Ausschl√ľsse und Ablehnungen in aller Regel kein Thema. Wenn Sie nicht gerade ein au√üergew√∂hnlich gef√§hrliches Hobby aus√ľben, steht einer vollwertigen BU-Versicherung in der Studienzeit nichts im Wege. Eine Berufsunf√§higkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen ist f√ľr gesunde Versicherte √ľbrigens keine geeignete Alternative. Sie ist zu teuer, weil der Versicherer die bestehenden Erkrankungen seiner Kunden mit einkalkulieren muss.

Niedriges Eintrittsalter bedeutet geringen Monatsbeitrag

Eine Berufsunf√§higkeit im Studium ist zwar nicht unm√∂glich, die Wahrscheinlichkeit steigt aber mit zunehmendem Alter. Die Versicherer streben in der Berufsunf√§higkeitsversicherung konstante Kosten an. Der Vertrag wird also nicht deswegen teurer, weil der Versicherte immer √§lter wird. Beitragserh√∂hungen resultieren aus Leistungsverbesserungen, also einer h√∂heren BU-Rente. F√ľr die h√∂here Leistungswahrscheinlichkeit im Alter werden R√ľckstellungen gebildet. Je fr√ľher der Vertrag beginnt, desto mehr Zeit ist daf√ľr. Deshalb zahlen Sie einen umso geringeren Monatsbeitrag, je niedriger das Eintrittsalter ‚Äď also das Alter bei Vertragsbeginn ‚Äď ist. √úber die Vertragslaufzeit von mehreren Jahrzehnten bedeutet das eine gro√üe Ersparnis.

Wird in der BU f√ľr Studierende das Studium oder der Zielberuf versichert?

Eine gew√∂hnliche Berufsunf√§higkeitsversicherung leistet, wenn der aktuelle Beruf f√ľr einen festgelegten Prognosezeitraum nicht mehr ausge√ľbt werden kann. Prognosezeitraum sind zum Beispiel sechs Monate. Wie funktioniert aber eine BU-Versicherung f√ľr Menschen, die noch gar keinen Beruf haben? F√ľr die Versicherung des Berufsunf√§higkeitsrisikos von Studierenden existieren zwei Modelle. Entweder stellt sie auf den beabsichtigten Zielberuf ab oder auf die derzeit gew√§hlte Fachrichtung des Studiums. Die zweite Variante ist g√ľnstiger. Ist der versicherte Zielberuf n√§mlich auch ohne Studium m√∂glich, gibt es bei einem krankheitsbedingten Studienabbruch keine Rente, obwohl sich Berufs- und Karriereaussichten wahrscheinlich deutlich verschlechtern.

Kein Verweis auf anderes Studienfach

Eine studentische Berufsunf√§higkeitsversicherung sollte dem Versicherer au√üerdem keine M√∂glichkeit geben, auf ein anderes Studienfach zu verweisen. Wer im Arztberuf seine Erf√ľllung findet, wird mit Literaturwissenschaften nicht gl√ľcklich werden. Mit einem Verzicht auf sogenannte Verweisungen erspart man sich auch die Diskussion, ob Einkommen und sozialer Status eines Arztes und eines Literaten vergleichbar sind.

Studenten erhalten den besten BU-Beitrag auch im Beruf

Studenten werden hinsichtlich ihres Berufsunf√§higkeitsrisikos √ľblicherweise in eine sehr niedrige, vielleicht sogar die g√ľnstigste Berufsgruppe eingestuft. Was passiert aber mit Ende des Studiums und dem Eintritt ins Berufsleben? Besonders empfehlenswert sind Vertr√§ge, die die Einstufung aus dem Studium beibehalten, auch wenn der Beruf gef√§hrlicher ist. Solche BU-Versicherungen lohnen sich besonders f√ľr Studenten, die sp√§ter keinen reinen B√ľrojob aus√ľben, sondern zum Beispiel als Chemiker, Vermessungsingenieur, Geologe oder Arzt arbeiten. Umgekehrt sollte sichergestellt sein, dass bei einer noch niedrigeren Einstufung des Berufs der Tarif dann auf die billigere Tarifgruppe umgestellt wird. K√ľndigung und Neuabschluss sind keine Alternativen, weil dann das niedrige Eintrittsalter verlorengeht und eine neue Gesundheitspr√ľfung ansteht.