Erwerbsunf√§higkeit ‚Äď wenn das Einkommen pl√∂tzlich wegf√§llt

  • Rente wegen Erwerbsunf√§higkeit hat h√∂here H√ľrden als Berufsunf√§higkeit

  • Sozialversicherung bietet nur eingeschr√§nkten Schutz

  • Erwerbsunf√§higkeitsrente aus betrieblicher Versorgung m√∂glich

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Wir empfehlen: Die Berufsunfähigkeitsrente sollte mindestens 70 % Ihres aktuellen Nettoeinkommens betragen.

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Das Wichtigste in K√ľrze

  • Erwerbsunf√§higkeit nach dem Sechsten Sozialgesetzbuch liegt vor, wenn Sie keine drei Stunden t√§glich in einem beliebigen Beruf arbeiten k√∂nnen. Bei einer Arbeitsleistung unter sechs Stunden gibt es eine halbe Erwerbsminderungsrente.
  • Berufsunf√§higkeit bezieht sich dagegen auf einen bestimmten Beruf. Sie ist seit 2001 in der gesetzlichen Rentenversicherung nur noch in wenigen Ausnahmef√§llen versichert.
  • Die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind eher gering, in der Regel ein halbes Nettogehalt. Sie sind zudem an Wartezeiten und Beitragszeiten gekoppelt.
  • Hinzuverdienst ist erlaubt und f√ľhrt nicht zu einer Rentenk√ľrzung, wenn die gesetzlichen H√∂chstgrenzen eingehalten werden.
  • Um den Antrag schnell und sicher durchzubringen, ist Hilfe vom Arzt oder den Fachleuten der Sozialverb√§nde sinnvoll.
  • Es gibt viele gute M√∂glichkeiten, durch private Vorsorge die L√ľcken im sozialen Netz zu schlie√üen.

Inhalt

Was bedeutet Erwerbsunfähigkeit?

Definition von Erwerbsunfähigkeit im Sozialversicherungsrecht

Erwerbsunf√§higkeit ‚Äď korrekt hei√üt es Erwerbsminderung ‚Äď ist ein Begriff aus dem Sechsten Sozialgesetzbuch (SGB VI). Dort hei√üt es: Eine Erwerbsminderung ist gegeben, wenn der Versicherte wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit au√üerstande ist, mindestens sechs Stunden t√§glich zu arbeiten. Abzustellen ist hierf√ľr nicht auf den Beruf des jeweiligen Versicherten, sondern auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (¬ß 43 SGB VI).

Erwerbsunfähigkeit durch eine psychische Erkrankung

Welche Krankheit f√ľr die Erwerbsunf√§higkeit verantwortlich ist, spielt keine Rolle. Es kann auch ein Unfall sein. Psychische Erkrankungen wie Depression und Burnout haben in den letzten zwanzig Jahren die h√∂chsten Zuwachsraten und f√ľhren mittlerweile die Statistik an, weit vor Problemen mit dem Skelett, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs.

Psychische Erkrankungen sind also h√§ufig der Grund f√ľr eine Erwerbsunf√§higkeit. Der Nachweis ist allerdings komplizierter als bei einem k√∂rperlichen Leiden. Lassen Sie sich bei der Antragstellung helfen, um nicht durch scheinbar widerspr√ľchliche oder unplausible Angaben eine Ablehnung zu provozieren.

Diagnosen bei EM-Renten hinsichtlich Erwerbsunfähigkeit

Unterschiede zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit

Berufsunf√§higkeit bezieht sich stets auf einen konkreten Beruf. Wenn Sie Ihren aktuellen Beruf aus gesundheitlichen Gr√ľnden nicht mehr aus√ľben k√∂nnen, sind Sie berufsunf√§hig. Solange Sie in einem anderen Beruf mit geringeren Anforderungen an K√∂rper oder Psyche noch arbeiten k√∂nnen, sind Sie aber nicht erwerbsunf√§hig. Eine Berufsunf√§higkeitsrente gibt es in der gesetzlichen Rentenversicherung seit der Reform von 2001 nur noch f√ľr Versicherte, die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind. Alle anderen sind auf eine private Absicherung √ľber eine Berufsunf√§higkeitsversicherung mit Rente angewiesen, wenn sie ihr Einkommen und den damit verbundenen Status erhalten m√∂chten.

Abgrenzung zur Arbeitsunfähigkeit

Arbeitsunf√§higkeit ist zwar eigentlich ein Synonym f√ľr Erwerbsunf√§higkeit. Meist wird darunter aber eine nur vor√ľbergehende Erkrankung verstanden. Der Arzt stellt dann die Arbeitsunf√§higkeitsbescheinigung (AU) aus. Der Arbeitgeber zahlt f√ľr sechs Wochen den Lohn weiter. Danach gibt es Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse f√ľr maximal 72 Wochen. Eine Arbeitsunf√§higkeitsversicherung mit Absicherung einer Arbeitsunf√§higkeitsrente gibt es also eigentlich nicht. Die Versicherung von Krankentagegeld im Rahmen einer privaten Krankenversicherung oder einer Unfallversicherung erf√ľllt aber einen √§hnlichen Zweck.

Rente wegen Erwerbsunfähigkeit

Rente wegen Erwerbsunfähigkeit

Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung

Die volle Erwerbsunf√§higkeitsrente wird nur gezahlt, wenn die Arbeitsf√§higkeit weniger als drei Stunden t√§glich betr√§gt. Liegt sie zwischen drei und weniger als sechs Stunden, gibt es die halbe Rente. Sind die medizinischen Voraussetzungen laut Sozialgesetzbuch erf√ľllt, sind noch die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen zu pr√ľfen. Grunds√§tzlich muss eine Wartezeit (Vorversicherungszeit) in der gesetzlichen Rentenversicherung von f√ľnf Jahren gegeben sein. In diesen f√ľnf Jahren m√ľssen f√ľr mindestens drei Jahre Pflichtbeitr√§ge bei der Rentenversicherung eingegangen sein. Die Mitgliedschaft kann auch l√§nger zur√ľckliegen. Das ist h√§ufig der Fall bei Selbstst√§ndigen, die fr√ľher angestellt waren. Berufsanf√§nger w√§ren nach diesen Regeln benachteiligt. Sie k√∂nnten fr√ľhestens nach f√ľnf Jahren eine Erwerbsminderungsrente bekommen. Damit sie nicht unversorgt bleiben, gibt es Ausnahmeregeln f√ľr Arbeitsunf√§lle, Berufskrankheiten sowie f√ľr die ersten Jahre nach Ende einer Ausbildung.

Betriebliche Altersversorgung und VBL Rente bei Erwerbsunfähigkeit

Auch betriebliche Versorgungskonzepte sehen h√§ufig eine Erwerbsunf√§higkeitsversicherung als zus√§tzliche Komponente neben der Altersversorgung vor. Denken Sie daran, auch hier einen Antrag zu stellen. Automatisch wird das nicht passieren. F√ľr den √∂ffentlichen Dienst ist die Versorgungsanstalt des Bundes und der L√§nder (VBL) mit fast f√ľnf Millionen Versicherten die gr√∂√üte Zusatzversorgungskasse. Unterlagen f√ľr den Antrag auf Erwerbsminderungsrente stehen online auf den Internetseiten der VBL bereit.

Mindestrente bei Erwerbsunfähigkeit

Die durchschnittliche H√∂he einer vollen Erwerbsminderungsrente liegt aktuell bei etwas mehr als 700 Euro im Monat. Viele Renten sind wesentlich geringer. Eine Untergrenze gibt es nicht. Viele EU-Rentner kommen auch nicht in den Genuss der seit 2019 beschlossenen Grundrente. Eine Voraussetzung f√ľr die Grundrente sind 35 Versicherungsjahre. Wer fr√ľh erwerbsunf√§hig wird, kommt da nicht ran. Ein weiterer Grund, warum die private Berufsunf√§higkeitsversicherung so wichtig ist.

Private Versicherungen

Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es wie erw√§hnt nur bei Erwerbsunf√§higkeit, nicht schon bei Berufsunf√§higkeit. Einkommen und sozialer Status sind damit nicht abgesichert. Und selbst bei einer Erwerbsminderung nach dem Sechsten Sozialgesetzbuch k√∂nnen Rentner nur etwa mit dem halben bisherigen Nettoeinkommen als Rente rechnen. Soweit kein Schutz aus einer betrieblichen Zusatzversorgung besteht, sind eine private Berufsunf√§higkeitsversicherung, Berufsunf√§higkeitszusatzversicherung als Bestandteil einer Lebensversicherung oder eine Dienstunf√§higkeitsversicherung f√ľr Beamte dringend zu empfehlen.

Alternativen zur kompletten Berufsunfähigkeitsversicherung

Bei Vorerkrankungen findet sich oft kein Versicherer, der einen Antrag auf Berufsunf√§higkeitsversicherung annimmt. Zumindest wird er Ausschl√ľsse vereinbaren wollen, die den Versicherungsschutz deutlich entwerten. Auf eine Berufsunf√§higkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen sollte man nicht ausweichen, weil sie zu teuer ist und es im Leistungsfall √Ąrger geben wird, wenn Krankheiten arglistig verschwiegen wurden. In Risikoberufen wie Dachdecker oder Fliesenleger ist eine vollst√§ndige Berufsunf√§higkeitsversicherung mit hohen Kosten verbunden. In diesem Fall ist eine Grundf√§higkeitsversicherung eine gute Alternative. Wenn die f√ľr den jeweiligen Beruf n√∂tigen F√§higkeiten wie Heben, Treppensteigen, Gebrauch der H√§nde, Sehen, H√∂ren oder auch Entscheiden versichert sind, ist sie fast so gut wie eine komplette BU-Versicherung. Zusammen mit einer Dread Disease Versicherung, einer Unfallversicherung und einer Pflegerentenversicherung l√§sst sich die Grundf√§higkeitsversicherung zu einer kompletten Existenzschutzversicherung ausbauen.

Hinzuverdienst

Der Gesetzgeber wei√ü um das Problem der niedrigen Erwerbsminderungsrenten. Ein Hinzuverdienst mit der verbliebenen Arbeitskraft ist deshalb ausdr√ľcklich erlaubt und f√ľhrt innerhalb gewisser Grenzen nicht zu einer Rentenk√ľrzung. Von dem jeweils √ľbersteigenden Betrag d√ľrfen Sie 60 % behalten, 40 % werden von der Rente abgezogen. Manche Einkommen werden gar nicht angerechnet, zum Beispiel Lohn aus Behindertenwerkst√§tten oder Geld f√ľr die Pflege von Angeh√∂rigen.

Hinzuverdienst bei voller Erwerbsunfähigkeit

Bei Bezug einer vollen Rente d√ľrfen Sie bis zu 6.300 Euro im Jahr an zus√§tzlichen Arbeitseink√ľnften haben. Neben dieser Grenze gibt es noch einen Hinzuverdienstdeckel, der sich aus dem Einkommen der letzten 15 Jahre ergibt.

Hinzuverdienst bei teilweiser Erwerbsminderung

Bekommen Sie eine halbe Rente, können also zwischen drei und weniger als sechs Stunden am Tag arbeiten, wird der Hinzuverdienst individuell berechnet. Das Verfahren ist ähnlich wie beim Hinzuverdienstdeckel der vollen Rente. Außerdem gibt es einen abzugsfreien Mindesthinzuverdienst. Der wird jährlich neu berechnet. 2020 beträgt er 15.479,10 Euro im Jahr.

Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit

Reichen Rente und gegebenenfalls Hinzuverdienst nicht, kann neben der Erwerbsminderungsrente auch Grundsicherung (Hartz IV) beantragt werden. Das ist sinnvoll, auch wenn die Rente √ľber dem Betrag der Grundsicherung liegt. Im Rahmen der Grundsicherung gibt es n√§mlich auch Zusch√ľsse zu Miete und Nebenkosten.

Rente wegen Erwerbsunfähigkeit beantragen

Formulare f√ľr den Antrag auf Rente bei Erwerbsunf√§higkeit

Das umfassende Formularpaket bekommt man bei den Gesch√§ftsstellen der Rentenversicherung, bei den Versicherten√§ltesten und auch online. Nicht jeder braucht alle Vordrucke. Manche sind nur f√ľr gesetzlich Krankenversicherte, andere nur f√ľr Privatpatienten, einige braucht man nur bei einem Unfall.

Hilfe beim Rentenantrag wegen Erwerbsunfähigkeit

Dennoch bleibt eine Menge zu beantwortender Fragen. Das Ausf√ľllen f√§llt jedem schwer, der im Umgang mit Beh√∂rden nicht ge√ľbt ist. Hinzu kommt die angegriffene Gesundheit. Unklare oder widerspr√ľchliche Angaben verl√§ngern den Entscheidungsprozess. Vielleicht kommt eine Ablehnung, deren Berechtigung erst in einem Widerspruchsverfahren oder sogar vor dem Sozialgericht gekl√§rt werden muss. Das kann sich √ľber Jahre hinziehen, in denen Sie ohne Einkommen dastehen. Besonders wichtig aus dem Formularpaket ist die Selbsteinsch√§tzung der Gesundheit (Vordruck R0215). Die Mitarbeiter der Rentenversicherung sind hier eher nicht die richtigen Ansprechpartner. Bitten Sie Ihren Arzt um Hilfe oder wenden Sie sich an Sozialverb√§nde wie VdK und SoVD.

FAQ РAntworten auf häufig gestellte Fragen

Bei Krankheit oder nach einem Unfall erhalten Sie von Ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU). Diese legen Sie Ihrem Arbeitgeber und Ihrer Krankenkasse vor. Der Arbeitgeber leistet sechs Wochen Lohnfortzahlung, danach haben Sie Anspruch auf Krankengeld. Erst wenn feststeht, dass Sie dauerhaft nicht oder zumindest nicht mehr im vollen Umfang arbeiten können, liegt eine Erwerbsunfähigkeit oder Erwerbsminderung vor.

Berufsunf√§higkeit bezieht sich auf einen konkreten Beruf. Das ist der Beruf, den Sie zuletzt ausge√ľbt haben, den Sie erlernt haben und der Ihren Kenntnissen, F√§higkeiten und Ihrem sozialen Status entspricht. Wenn Sie diesen Beruf nicht mehr aus√ľben k√∂nnen, sind Sie berufsunf√§hig. Erwerbsunf√§higkeit liegt damit aber noch nicht vor. Erwerbsunf√§hig sind Sie erst dann, wenn Sie gar keinen Beruf mehr aus√ľben k√∂nnen, auch nicht einen mit geringeren Anforderungen. Auf das damit zu erzielenden Einkommen kommt es nicht an. Ein Handwerksmeister, der wegen R√ľckenbeschwerden nicht mehr k√∂rperlich arbeiten kann, ist berufsunf√§hig. Solange er im B√ľro noch telefonieren und Termine vergeben kann, ist er aber nicht erwerbsunf√§hig.

Die Frage ist fast ein wenig makaber. Am besten ist es nat√ľrlich, gesund zu sein und arbeiten zu k√∂nnen. Vergleicht man die beiden Einschr√§nkungen, sind zwei Aspekte wichtig. Berufsunf√§higkeit kann schon bei eher geringen gesundheitlichen Einschr√§nkungen gegeben sein, wenn ein Beruf k√∂rperlich oder psychisch sehr anstrengend ist. Allerdings gibt es dann noch keine Rente aus der Sozialversicherung. Die gibt es erst, wenn Erwerbsunf√§higkeit vorliegt. Berufsunf√§higkeit ist also der ‚Äěbessere‚Äú Gesundheitszustand, Erwerbsunf√§higkeit die ‚Äěbessere‚Äú Voraussetzung f√ľr einen Rentenanspruch.

Erwerbsunf√§higkeit wird von einem Arzt festgestellt. Besteht Uneinigkeit zwischen Ihren behandelnden √Ąrzten und der Einsch√§tzung der Rentenversicherung, wird ein √§rztlichen Gutachter eingeschaltet. Das kann zum Beispiel ein Vertrauensarzt der Deutschen Rentenversicherung sein. Waren sie vorher in Reha, gibt es ein sozialmedizinisches Gutachten der Reha-Klinik.

Nach 78 Wochen enden die Lohnfortzahlung der Krankengeldanspruch. Sie m√ľssen deshalb selbst aktiv werden und einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen.

Der Rentenversicherungstr√§ger zahlt die Erwerbsminderungsrente. Voraussetzung ist, dass Sie nur noch weniger als sechs Stunden (Teilrente) oder weniger als drei Stunden am Tag (Vollrente) arbeiten k√∂nnen. Au√üerdem m√ľssen ‚Äď bis auf Ausnahmef√§lle ‚Äď f√ľnf Jahre Wartezeit und drei Beitragsjahre in der Rentenversicherung zur√ľckgelegt sein.

Das kommt auf den Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunf√§higkeit und die bis dahin in der Rentenversicherung gesammelten Entgeltpunkte an. Faustregel: Eine volle Erwerbsminderungsrente entspricht der H√§lfte des vorherigen Netto-Gehalts. Davon m√ľssen Kranken- und Pflegeversicherung und gegebenenfalls auch Steuern bezahlt werden.

Eine Mindestrente gibt es nicht. Das hat sich auch durch die 2019 eingef√ľhrte Grundrente nicht ge√§ndert. Die Grundrente ist keine neue Rentenart, sondern nur eine Aufstockung der bisherigen Rente. Eine Voraussetzung daf√ľr sind 35 Jahre Grundrentenzeit. Die Zurechnungszeit w√§hrend der Erwerbsminderung z√§hlt dabei nicht mit. Deshalb werden viele Erwerbsminderungsrentner keinen Anspruch auf Grundrente haben.

Das kommt darauf an, ob Sie eine halbe oder eine volle Rente beziehen. Bei einer vollen Rente gilt allgemein eine Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro j√§hrlich. Zus√§tzlich wird noch ein Hinzuverdienstdeckel gepr√ľft, der sich am Arbeitseinkommen der letzten 15 Jahre orientiert. Bei einer halben Rente wird der erlaubte Hinzuverdienst individuell berechnet. Die Mindesthinzuverdienstgrenze wird j√§hrlich neu festgelegt. 2020 betr√§gt sie 15.479,10 Euro j√§hrlich. Sowohl bei voller als auch bei halber Rente wird ein Hinzuverdienst oberhalb der jeweiligen Grenze zu 40 % von der Rente abgezogen. 60 % d√ľrfen Sie behalten.

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